Logo der Universität Wien
Sie sind hier:>Universität Wien >Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät>Institut für Europäische Ethnologie

© Monika Breit
AKTUELLES

Nachrichten

Ausschreibung

Universitätsprofessur für Historische Dimensionierung von Alltagskulturen

Bewerbungsfrist bis 31. März 2017

Näheres siehe:
Stellenausschreibung


 

 

 

 

 

Veranstaltungen

Informationsveranstaltung für Erstsemestrige am 2.3. im SR1

Programm: 

1. 10:15h Begrüßung durch die Institutsvorständin Univ. Prof.Dr. Brigitta Schmidt-Lauber

2. kurze allgemeine Vorstellungsrunde

3. 10:45h Informationen zu Studienordnung und Studienplan (SPL Dr. Bernhard Fuchs)

4. ab ca 11:30h Basisgruppe Europäische Ethnologie (Studierendenvertretung): Tipps zur Organisation des Studiums

5. 12:00h bis ca 13:00h Prof. Dr. Klara Löffler "Ein offenes Projekt: Über das Aufzeichnen, Aufheben, Weitergeben und Fortschreiben von Familienerinnerungen. Eine Veranstaltung der Seminargruppe "Home-Videos" am Institut für Europäische Ethnologie in Zusammenarbeit mit Hermine Jira"

6. ab ca 13:15h Rundgang durch die Bibliothek (Gabriele Wochinger)


Institutskolloquium Wintersemester 2016/2017

Institutskolloquium im Wintersemester 2016/2017
"Diskurse und Repräsentationen"

Programm



Publikationen

Publikationen und Reihen des Instituts finden Sie hier und können hier bestellt werden.


Der Wiener Schlachthof St. Marx. Transformationen einer Arbeitswelt zwischen 1851 und 1914. Wien/Köln/Weimar: Böhlau (erscheint im Frühjahr 2017).

Nieradzik Lukasz

Die Errichtung von kommunalen Schlachthöfen im 19. Jahrhundert veränderte das städtische Fleischergewerbe grundlegend. Am Beispiel des Wiener Schlachthofes St. Marx untersucht das Buch von Lukasz Nieradzik den vielschichtigen Wandel der fleischhandwerklichen Arbeitswelt zwischen dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Der Schlachthof wird als ein paradigmatischer Ort der Moderne beschrieben, an dem sich gesellschaftlicher Wandel en miniature zeigte. Mit Blick auf die historische Genese fleischproduzierender Arbeitsregime werden zudem Logiken gegenwärtiger Versorgungspolitiken nachvollziehbar.


Zum Wohnen. Ethnographische Perspektiven auf eine geförderte Neubausiedlung in Wien

Laura Gozzer

Diese Studie zur 2015 fertiggestellten städtisch geförderten Mautner-Markhof-Siedlung im 11. Wiener Gemeindebezirk eröffnet ethnographische Perspektiven auf gegenwärtige Planungen, Konzepte und Realitäten von Wohnen in der Stadt. Dabei geht es um die Zuschreibungen durch Bauträger und Stadtpolitik ebenso wie um den Alltag vor Ort, um das Leben der BewohnerInnen und ihre Beziehungen zueinander und zur städtischen Umgebung. Die mikroperspektivischen Analysen des empirischen Materials verdichten sich zu einem Eindruck davon, was Wohnen in einer wachsenden europäischen Stadt am Beginn des 21. Jahrhunderts bedeuten kann.


Tiere nutzen. Ökonomien tierischer Produktion in der Moderne

Hg. Nieradzik Lukasz/Schmidt-Lauber Brigitta

In den westlichen Industriestaaten ist die wirtschaftliche Nutzung von Tieren für die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher aus dem Blickfeld geraten. Zugleich bedient sich die Lebensmittel- und Bekleidungsindustrie visueller und narrativer Ästhetisierungen und Inszenierungen, die das Leben von Nutztieren romantisieren und deren Tötung euphemisieren.
Dieses Jahrbuch spürt den Gründen und Motiven der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Unsichtbarkeit von Nutztieren in unterschiedlichen Feldern nach. Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Ethnologie, Ethologie, Veterinärmedizin, Literaturwissenschaft, Soziologie, Agrar-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte befassen sich mit unterschiedlichen Formen der Tiernutzung in Geschichte und Gegenwart und untersuchen die Ökonomien tierischer Produktion aus unterschiedlichen Perspektiven.


Doing University. Reflexionen universitärer Alltagspraxis

Hg. Brigitta Schmidt-Lauber, unter Mitarbeit von Christian Blumhagen und Alexandra Rabensteiner


Das eigene akademische Tun zu beleuchten und zu reflektieren- dieser Aufgabe stellen sich im vorliegenden Band Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Qualifikationsstufen und Disziplinen in sieben Aufsätzen und einem Interview. Sie ziehen dabei Praktiken und Diskurse des universitären Lebens in Vergangenheit und Gegenwart heran und betrachten sie in Hinblick auf die Frage: Wie wird Universität und wie wird akademische Arbeits- und Zusammenleben gemacht?

_____________________________________________________________________________________________________________

Institut für Europäische Ethnologie
Universität Wien

Hanuschgasse 3
A-1010 Wien
T: +43-1-4277-418 01
F: +43-1-4277-9418
E-Mail
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0