Prof. em. James Dow, PhD

JAMES R. DOW (jrdow@iastate.edu) ist Professor emeritus für Deutsche Volkskunde und Sprachwissenschaft an der Iowa State University.

Publikationen u.a.: German Volkskunde (1986), The Nazification of an Academic Discipline (1994), The Study of European Ethnology in Austria (2004), German Folklore: A Handbook (2006), und Bruno Schweizers Zimbrische Gesamtgrammatik. Vergleichende Darstellung der zimbrischen Dialekte (2008).

Er war zehn Jahre lang Herausgeber der Internationalen Volkskundlichen Bibliographie und mehr als 30 Jahre Senior Bibliographer für die „Modern Language Association of America”.
Die Gesamtgrammatik wurde von der John Simon Guggenheim Stiftung und die Volkstumsideologie von der American Philosophical Society gefördert.

 

Im Wintersemester 2017/18 bietet Prof. James R. Dow für Studierende des Mastercurriculums ein Kolloquium zu ausgewählten Themen aus seiner Forschungs- und Publikationstätigkeit an.

Als Hauptforschungsgebiet (Drüben) beschäftigt sich Prof. Dow mit deutschsprechenden Minderheiten in Amerika, vor allem den anabaptischen Amischen Alter Ordnung und den piestischen Amana Kolonisten in Iowa.
Als zweites Forschungsgebiet hat sich Prof. Dow (Hüben) intensiv mit der Geschichte der deutschsprachigen Volkskunde / Europäischen Ethnologie auseinander gesetzt.

Ein über das Inhaltliche hinausgehender und sicher nicht zu unterschätzender Nutzen dieser Lehrveranstaltung besteht für die Studierenden in der Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenz, da die Diskussionsrunden wahlweise in Deutsch und in Englisch abgehalten werden können.

Verschiedene Themen, u.a.:

  • Amische Alter Ordnung
  • Amana Kolonisten
  • Zimbern in Italien
  • Erste Nachkriegstagung deutsch/österreichischer Volkskundler in Jugenheim an der Bergstrasse
  • Hans Naumann: from “Gesunkenes Kulturgut” to Book Burnings and Denazification Angewandte Volkstumsideologie. Heinrich Himmlers Kulturkommissionen in Südtirol und Gottschee (in Druck)
  • Generalkonsul Otto Bene: von der “Umvolkung in Südtirol” zur “Abschiebung” in Holland