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Cornelia Dlabaja Bakk. phil. MA

Studium der Soziologie in Fächerkombination (mit Raumplanung und Architektur) in Wien, Gastforscherin am Graduiertenkolleg UrbanGrad an der TU Darmstadt bei Martina Löw, Teilnahme am Erasmus-Intensivprogramm der Universität Paris 8 (2010/2011). Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie (2012-2015), Geographie (2013-2014) und an der TU Wien (2010-2012). Seit November 2015 Universitätsassistentin „prae doc“ am Institut für europäische Ethnologie.
Seit 30.07.2016 in Karenz.

Sprechstunde: nach Vereinbarung

Tel.: +43-1-4277-44009

Email: cornelia.dlabaja@univie.ac.at

Forschungsschwerpunkte

  • Stadtforschung, Planungs- und Raumsoziologie
  • Gender- und Ungleichheitsforschung
  • Wohnbauforschung
  • Migrations-, Arbeits- und Industriesoziologie
  • Qualitative & quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung
  • Neue methodische Ansätze in der Stadtforschung, Interventionen im Stadtraum als Methode der Sozialraumanalyse gemeinsam mit Carmen Keckeis

Publikationen, Vorträge, Ausstellungen und Aktivitäten

Vorträge (auszugsweise)

  • 10.2015 Moderation der Podiumsdiskussion zum Start in die Lehre „LEOP“ am Institut für Soziologie. Projekt zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses am Institut für Soziologie.

  • 04.2015 Vortrag - Urban Affairs Association Conference: Production of Urban Space – An Analytical Framework to determine Urban Change, Miami.  

  • 11.2014 Vortrag Agenda-Forum Wien:  Der Stadtraum als umkämpftes Terrain – Aneignungen und Umdeutungen. 

  • 07.2014 Hands-on urbanism: Urban intervention between art, activism and research, Public Lecture at the Marie Jahoda Summer School of Sociology, Museumsquartier Vienna  
  • 05.2014 Urbane Raumproduktionen - Interventionen im Stadtraum als Form der partizipativen Praxis und sozialräumlichen Praxis, Vortrag am Institut für Soziologie 

  • 11.2013 Vortrag bei der Sektionstagung der Stadt und Regionalsoziologie - Stadt/Recht/Teilhabe: Urbane Konflikte um gesellschaftliche Ressourcen: Vortrag: Urbane Raumproduktionen - Interventionen im Stadtraum als Form der partizipativen Praxis, gemeinsam mit Carmen Keckeis 

  • 11.2013 Vortrag bei der Tagung Heteropien des Urbanen: Urbane Raumproduktionen – als experimentelle Methode der Sozialraumanalyse, gemeinsam mit Carmen Keckeis  
  • 09.2013 Vortrag am ÖGS Kongress, (Un)Sichtbarkeiten sozialer Ungleichheiten im Stadtraum

  • 12.2012 Mitorganisation der Tagung „Die gespaltene Gesellschaft“, der ÖGS Sektion Soziale Ungleichheit, an der JKK, Moderation des Panels: Stadt und soziale Ungleichheit  
    Vortrag: Urbane Raumproduktionen als umkämpftes Terrain

  • 5.2012 Präsentation der Masterarbeit beim internationalen Workshop an der Universität Paris 8: “Urban space as a contested terrain – symbolic markings A case study of the Viennese Brunnenmarkt”

  • 12.2011 Organisation der Podiumsdiskussion „Der öffentliche Raum als umkämpftes Terrain“ und in der Halle D des Wiener Museumsquartiers und Vortrag zum öffentlichen Raum          
  • 05.2011 Organisatorin der Podiumsdiskussion: Die „Mitte“ der Gesellschaft – zwischen soziologischer Diagnose und politischer Vereinnahmung, eine Veranstaltung der Sektion Soziale Ungleichheit der ÖGS

  • 12.2009 Nachwuchsnetzwerk »Stadt, Raum und Architektur. Soziologische und sozialwissenschaftliche Perspektiven« 3. Treffen in Frankfurt, Gastkommentar zum Vortrag „Lefebvre weitergedacht“

 

Stadtexpeditionen und Spaziergänge (auszugsweise)

  • 10.2015 Stadtexpedition Brunnenviertel für die Studierenden der SFU.

  • 09.2015  Stadtexpedition Reumannhof im Rahmen des Gemeindebaufestivals in Kooperation mit der ÖGS Sektion Soziale Ungleichheit.

  • 04.2015  Jane’s Walk: Stadtexpedition Freiwillige Durchgänge und Hinterhöfe. Im Rahmen von Jane's Walk Vienna.
  • 03.2012 „Discovery of the Viennese Brunnenmarkt“ Stadterkundung durch das Brunnenviertel im Rahmen des Austauschprogramms mit der Universität Paris 8      

  • 10.2011 Stadtsoziologische Erkundung durch das Brunnenviertel, Führung für die Studierenden der Humboldt Universität Berlin, mit Wenke Hertsch (TU Wien, ISRA)     

 

Publikationen

  • Dlabaja, Cornelia (2016): Das Brunnenviertel: der Stadtraum als umkämpftes Terrain. eine Analyse städtischen Wandels. Wien: new academic press (erscheint 2016).

  • Dlabaja, Cornelia/ Hofmann, Julia/ Knecht, Alban (2016): Inequality, poverty and prosperity in Austria. ISA: Global Dialoge. (erscheint 2016).

  • Dlabaja, Cornelia (2016): Production of Urban Space – An Analytical Framework to determine Urban Change. Journal for urban Affairs. (in Vorbereitung).

  • Dlabaja, Cornelia (2015): Stadt und Migration. In: Verwiebe, Roland/ Haindorfer, Raimund/ Dlabaja, Cornelia/ Lip, Sina: Zusammenleben in Wien. Einstellungen zu Zuwanderung und Integration. Stadt Wien, Magistratsabteilung 18 – Stadtentwicklung und Stadt-planung (Hg.): Werkstattbericht 152. https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b008430.pdf

  • Reinprecht, Christoph/ Dlabaja, Cornelia (2015): Wohnen im Wohnhochhaus. Eine Studie zu Wohnkultur und Wohnqualität in Wiener Wohnhochhäusern. In. Wohnbauforschungshefte Nr.2.Tagungsband des Wiener Wohnbauforschungstags. MA 50: Stadt Wien.

  • Reinprecht, Christoph/ Dlabaja, Cornelia (2014): Wohnen im Wohnhochhaus. Eine Studie zu Wohnkultur und Wohnqualität in Wiener Wohnhochhäusern. Forschungsbericht MA 50. Stadt Wien. www.wohnbauforschung.at/de/Projekt_Wohnen%20im%20Hochhaus.htm

  • Bacher, J./Braun, J./Burtscher-Mathis, S./Dlabaja, C./Lankmayer, T./Leitgöb, H./Stadlmayr, M./Tamesberger, D. (2014): Unterstützung der arbeitsmarktpolitischen Zielgruppe "NEET", in BMASK (Hg.): Sozialpolitische Studienreihe. Band 17. Wien: Verlag des ÖGB.

 

Erscheinungen in Tageszeitungen und Magazinen

 

Auswahl erschienener Artikel im Magazin Stadtbekannt

 

Ausstellungen, Workshops und Interventionen

 

Vereinstätigkeiten

Projekte

Forschungsprojekt (aktuell)

Besiedelungsmonitoring Seestadt Aspern
Laufzeit: 2015
Fördergeber: Wiener Wohnbauforschung (MA 50) und Wien 3420 Aspern Development AG

Kurzbeschreibung:
Die Seestadt Aspern ist das größte Stadtentwicklungsgebiet in Wien. In den nächsten Jahren entsteht hier eine Stadt mit 20.000 EinwohnerInnen. Im Auftrag der MA 50 – Wohnbauforschung wird eine Studie zur Besiedelung der Seestadt Aspern durchgeführt. Die Studie umfasst eine breit angelegte Analyse des Besiedelungsprozesses, die mittels qualitativer Interviews mit AkteurInnen des Besiedlungsprozesses, BewohnerInnen, sowie sozialräumlicher Analysen und Fragebogen gestützter Interviews mit den BewohnerInnen erhoben wird. Mittels des Besiedelungsmonitorings wird erstmals für Wien der Besiedelungsprozess eines neuen Stadtgebiets auf empirischer Basis wissenschaftlich begleitet.

Konkret werden folgende Fragen untersucht:
Welche Bevölkerungsgruppen ziehen in die Seestadt und welche Anforderungen und Ansprüche stellen sie an den neuen Stadtteil? Welche Wohnmilieus, Wohnstile, Wohnkulturen, Lebensstile und Nachbarschaften zieht die Seestadt an? Wie entsteht der neue Stadtteil und sein soziales Gefüge und welche sozialräumlichen Herausforderungen ergeben sich dadurch?

Projektpartnerschaften: Kompetenzzentrum für Soziale Arbeit der FH Campus Wien (Christoph Stoik, Johannes Kellner) Stadtteilmanagement Seestadt Aspern, Studierende des Seminars UE Sozialraumanalyse
Ansprechpersonen: Christoph Reinprecht, Cornelia Dlabaja

Forschungsprojekt: Zusammenleben und Zuwanderung in Wien. (1989 - 2013) MA 18, Stadt Wien. – Abgeschlossen
Projektleitung: Roland Verwiebe
Projektmitarbeiter: Cornelia Dlabaja, Raimund Haindorfer, Sina Lipp
Auftraggeber: Stadt Wien (MA 18)
Laufzeit: 2014 – 2015

Forschungsprojekt: Wohnen und Wohnqualität in Wiener Wohnhochhäusern  - Abgeschlossen
Projektleitung: Christoph Reinprecht
Projektmitarbeiterin: Cornelia Dlabaja
Studentische MitarbeiterInnen: Herbert Blabensteiner, Studierende des Seminars: Soziologie Wiens, Forschungslabor: Angewandte Stadtforschung
Fördergeber: Wiener Wohnbauforschung, MA 50
Laufzeit: 2013-2014

In Zeiten rasanten Bevölkerungswachstums stehen Metropolen wie Wien vor der Herausforderung, qualitativ hochwertigen und leistbaren Wohnraum im verdichteten Stadtgebiet zu schaffen. Soziale und ökologische Nachhaltigkeit sind dabei ebenso gefragt, wie sich im Städtewettbewerb mittels Standortfaktoren und Wohnprojekten, die Lebensqualität vermitteln, zu positionieren. Vor dem Hintergrund der Frage, wie und ob in einer Stadt wie Wien auch vertikale Verdichtung mittels der vermehrten Realisierung von Wohnhochhäusern stattfinden kann und mit welchen wohnkulturellen Ansprüchen und Bedürfnissen dies korrespondiert. Das Forschungsprojekt liefert Befunde darüber wie sich das Wohnhochhaus sozialstrukturell und soziokulturell in Wien zusammensetzt. Fragen der sozialen Leistbarkeit, sowie der technische Infrastruktur und Erhaltung von Wohnhochhäusern werden dabei ebenso thematisiert.

Link zum Projektbericht:
Wohnen im Hochhaus

 

Forschungsprojekt: Public Spaces and Inequalities in Transition – Rethinking the Urban Fabric, Marie Jahoda Summer School 2014

Caglar, Ayse/ Dlabaja, Cornelia/ Reinprecht, Christoph/ Verwiebe, Roland/ Wanka, Anna: Public Spaces and Inequalities in Transition – Rethinking the Urban Fabric, Marie Jahoda Summer School 2014. Gefördert vom WWTF – Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds. http://www.soz.univie.ac.at/marie-jahoda-summer-school-2014/

Forschungsprojekt: Entwicklung eines Genderatlas für Österreich

Projektleitung: Manuela Schmidt

ProjektmitarbeiterInnen: Elisabeth Aufhauser, Cornelia Dlabaja, Monika Riegler, Cornelia Krajasits, Iris Wach, Gudrun Gerlitz, Manuela Schmidt, Huang Haosheng, Felix Ortag
Institutionen:  Institut für Geographie und Regionalforschung (Uni Wien), Forschungsgruppe Kartographie (TU Wien), und der ÖIR Projekthaus GmbH
Fördergeber: Förderprogramms FEMtech
Laufzeit: 2013-2016 http://genderatlas.at/

Projekt "NEET" - Jugendliche – Abgeschlossen
Projektleitung: Julius Braun
ProjektmitarbeiterInnen: Johann Bacher, Cornelia Dlabaja, Thomas Lankmayer,  Simon Burtscher-Mathis, Martina Stadlmayr
Institutionen:  ISW, JKU, Universität Wien, okay.zusammenleben , IBE
Fördergeber: BMASKLaufzeit: 2012-2013

NEET steht für Not in Education, Employment oder Training. Im deutschen Sprachraum werden unter diesen Begriff Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 24 Jahren, die keine Schule besuchen, keiner Arbeit nachgehen und sich nicht in einer Trainings oder Bildungsmaßnahme befinden, zusammengefasst. Das Forschungsteam untersuchte im Projekt die Situation der NEET in Österreich. http://www.isw-linz.at/projekt-qneetq-jugendliche-sp-632316506

Projekt FreiWert – Abgeschlossen
Projektleitung: Lilli Lička
ProjektmitarbeiterInnen: Cornelia Dlabaja, Dagma Grimm-Pretner, Sabine Papst, Phillip Rode, Gesa Witthöft
Institutionen:  BOKU, TU Wien Fördergeber: BMVITLaufzeit: 2010-2012 http://download.nachhaltigwirtschaften.at/hdz_pdf/berichte/endbericht_1242_freiwert.pdf

Lehrtätigkeit (auszugsweise)

An der Sigmund Freud Privatuniversität Wien
WS 2015 PS Einführung in die qualitativen Methoden I

Am Institut für Soziologie, Universität Wien
SS 2015 Übung: Sozialraumanalyse mit Carmen Keckeis
SS 2014 Forschungslabor: Angewandte Stadtforschung mit Christoph Reinprecht

Am Fachbereich für Soziologie, Technische Universität Wien
SS 2012 Seminar: Soziale Ungleichheit, Integration und Segregation mit Jens S. Dangschat
SS 2011 Seminar: Soziale Ungleichheit, Integration und Segregation mit Jens S. Dangschat

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