Univ.-Ass. Dr. Lukasz Nieradzik M.A. (stellv. Institutsvorstand)

Studium der Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie und Mittleren und Neueren Geschichte in Göttingen; Junior Scientist im WWTF-Projekt „Doing kinship with pictures and objects“, bis September 2015 Assistent „prae doc“, seit Oktober 2016 Assistent „Post-doc“ am Institut, seit März 2017 stellvertretender Institutsvorstand.

Sprechstunde: Do von 17:00 bis 18:30 h

Tel.: +43 1 4277 44017

E-Mail: lukasz.nieradzik@univie.ac.at

Forschungsinteressen

  •     Schlachthofgeschichte und handwerkliche Arbeitswelten im 19. und frühen
        20. Jahrhundert
  •     Kinship Studies
  •     Museologie
  •     historische Alltagskulturforschung (Fokus auf Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg)
  •     Ego-Dokumente und Briefanalyse
  •     Kulturtheorie
  •     Human-Animal Studies
  •     Konflikt-/Protestforschung

Forschungsprojekte

Ideologie und Hoffnung – Zur gesellschaftlichen Symptomatik Österreichs im Sommer 1939 (Habilitationsprojekt, Arbeitstitel)

Der Wiener Schlachthof St. Marx 1851–1914: Transformation einer Arbeitswelt (Dissertationsprojekt)

„Doing kinship with pictures and objects. A laboratory for private and public practices of art“ (Laufzeit 2009 bis 2012, 2010 bis 2011 Junior Scientist)

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Volkskunde e.V.
Deutscher Museumsbund e.V.
Österreichischer Fachverband für Volkskunde
Verein für Volkskunde in Wien

Publikationen

Herausgeberschaften und Monographien

(erscheint 2017) (Hg.): „Kinship Trouble“: Dimensionen des Verwandtschaftmachens in Geschichte und Gegenwart (= Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Ethnologie 41) Wien 2017.

Der Wiener Schlachthof St. Marx. Transformationen einer Arbeitswelt zwischen 1851 und 1914. Wien/Köln/Weimar: Böhlau 2017. [Monographie]

Nieradzik, Lukasz/Schmidt-Lauber, Brigitta (Hg): Tiere nutzen. Ökonomien tierischer Produktion in der Moderne. Innsbruck/Wien/Bozen: StudienVerlag 2016 (= Jahrbuch für Geschichte des ländlichen Raums 13.)

(Hg. zus. mit Alison J . Clarke, Kathrina Dankl, Tena Mimica, Margot Schindler, Karin Schneider, Elisabeth Timm) Familienmacher, Ausstellungsmachen. Katalog zur Ausstellung im Östereichen Museum für Volkskunde. Verlag für Moderne Kunst Nürnberg. Wien 2012.

(Hg. zus. mit Kathrina Dankl, Tena Mimica, Karin Schneider, Elisabeth Timm) Familienmacher. Vom Festhalten, Verbinden und Loswerden. Gebrauchsanweisung zur Ausstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde in Wien. Wien 2011.

Göttinger Autonome und ihre Gegner. Zur Konstruktion von Identität und Alterität am Beispiel der Proteste in den 80er Jahren. Göttingen: Optimus Mostafa Verlag 2008. [Monographie]

Aufsätze/Artikel

(erscheint voraussichtlich 2018) Das Tier als Perspektive – Europäische Ethnologie und Human-Animal Studies, Zeitschrift für Volkskunde 1/2018.

(erscheint voraussichtlich 2018, gem. mit Tena Mimica und Elisabeth Timm) Embellyshing Pictures, Gifting Welfare: Mapping Contemporary Pregnancy Photography between Popular and Municipal Uses in Vienna. In: Body Politics. Zeitschrift für Körpergeschichte.

(erscheint voraussichtlich 2017) „Allein die Sicherung der Existenz fachlich unfähiger Elemente kann nicht den Gegenstand dieser Erörterung bilden“1 – Zum Wandel und Mythos des Wiener Fleischerhandwerks im 19. Jahrhundert. In: WISO 3/2017.

(erscheint voraussichtlich 2017) Quo vadis, Human-Animal Studies? Bilanz, Überblick und Ausblick eines interdisziplinären Forschungsfeldes. In: Hessische Blätter für Volks- und Kulturforschung 51: Umwelt.

Die Leiden des jungen Fleischers. Ein Beitrag zur „Humanisierung“ der Tierschlachtung und zum Antisemitismus im Wiener Fleischergewerbe um 1900. In: Braun, Karl/Dieterich, Claus-Marco/Hengartner, Thomas/Tschofen, Bernhard (Hg.): Kulturen der Sinne. Zugänge zur Sensualität der sozialen Welt. Würzburg: Königshausen u. Neumann 2017.

Günter Grass und die Geheimnisse des Alter(n)s. Kurze Bemerkungen zur Konstruktion und Aushandlung des Klandestinen. In: Jahresbericht 2016 (Mitteilungen des Instituts für Europäische Ethnologie, Universität Wien). Wien 2016, S. 66-72.

Sinnlichkeit und Entsinnlichung des Tötens – Ein Beitrag zur Grausamkeit, „Humanität“ und Mysophobie im Wiener Fleischergewerbe im Fin de Siècle. In: Nieradzik, Lukasz/Schmidt-Lauber, Brigitta (Hg): Tiere nutzen. Ökonomien tierischer Produktion in der Moderne. Innsbruck/Wien/Bozen: StudienVerlag 2016, S. 49-65.

(mit Brigitta Schmidt-Lauber) Ökonomien tierischer Produktion. Die gesellschaftliche Unsichtbarkeit wirtschaftlicher Tierproduktion. In: Nieradzik, Lukasz/Schmidt-Lauber, Brigitta (Hg): Tiere nutzen. Ökonomien tierischer Produktion in der Moderne. Innsbruck/Wien/Bozen: StudienVerlag 2016, S. 7-14.

Emotionen als Körperlichkeit. Das Beispiel des Wiener Fleischhandwerks im 19. Jahrhundert. In: Beitl, Matthias/Schneider (Hg.): Emotional Turn?! Europäisch Ethnologische Zugänge zur Gefühlen & Gefühlswelten. Beiträge der 27. Österreichischen Volkskundetagung in Dornbirn vom 29. Mai - 1. Juni 2013. Wien 2016, S. 203-211.

"Pervers sind nicht die Menschen". Warum im Schlachthaus Moral und Ethik kaum eine Rolle spielen. In: News, 21.05.2016 (Interview), online unter http://www.news.at/a/schlachthausskandal-kulturwissenschafter-nieradzik-6370737

Leben und Sterben in St. Marx. In: vetmed. Das Magazin der Veterinaärmedizinischen Universität Wien und der Gesellschaft der Freunde der Veterinärmedizinischen Universität Wien 4, 2015, S. 22-23 (Interview).
https://www.vetmeduni.ac.at/fileadmin/v/z/info-service/vetmedmagazin/2015/vetmed_4_2015_FINAL_web.pdf

Geschichte der Nutztiere. In: Borgards, Roland (Hg.): Tiere. Kulturwissenschaftliches Handbuch. Stuttgart: Metzler 2015, S. 121-129.

Was ist grausam? Die strategische Verwendung eines Begriffs (Interview). In: TIERethik. Zeitschrift zur Mensch-Tier-Beziehung 6, 2014/1, 8, S. 69-74.

Körperregime Schlachthof - Tierschlachtung und Tierbäder im Wien des 19. Jahrhundert. In: Body Politics. Zeitschrift für Körpergeschichte 2, 2014, 4, S 301 - 327. http://bodypolitics.de/de/wp-content/uploads/2015/09/Heft_4_04_Nieradzik_Schlachthof_End.pdf

Die Ausgrenzung der Grausamkeit: Wiener Tierschlachtung im 19. Jahrhundert. In: Seifert, Manfred (Hg): Die mentale Seite der Ökonomie. Gefühle und Empathie im Arbeitsleben. Dresden: Thelem 2014, S. 197-208..

(gem. mit Elisabeth Timm) Familien machen – eine Ausstellung. Retrospektive eines Experiments im Österreichischen Museum für Volkskunde in Wien mit Anmerkungen zu Krise und Kritik der Repräsentation. In: Berliner Blätter - Ethnographische und ethnologische Beiträge 67, 2014, S. 90-104.

„Dämon der modernen Zeit“ – Der Konflikt um die Wiener Großschlächterei im 19. Jahrhundert. In: Schmidt-Lauber, Brigitta [u.a] (Hg): Wiener Urbanitäten. Kulturwissenschaftliche Ansichten einer Stadt. Wien/Köln/Weimar 2013, S 94-108.

Necropolis II: Der Schlachthof St. Marx und die Arbeit am Töten. In: Dérive. Zeitschrift für Stadtforschung 51, April–Juni 2013, S. 20-23 (Interview).

(gem. mit Kathrina Dankl, Tena Mimica, Karin Schneider, Elisabeth Timm) Faultlines of participation: An ethnography translated into an exhibition on family and kinship. In: Museum and Society. In: Museum and Society 11, 2013, 1, S. 82-99.
URL: www2.le.ac.uk/departments/museumstudies/museumsociety/documents/volumes/timm.pdf

Das Fleisch, die Stadt und der Tod. Tierschlachtung und Fleischproduktion im Wien des 19. Jahrhunderts. In: testcard 22: Fleisch, 2012, S. 41-46.

Butchering and the transformation of work in the 19th century: The Viennese slaughterhouse Saint Marx. In: International Journal of Humanities and Social Science 2, September 2012, 17, S. 12-16.

„Die Reise in den Schlachthof“ – Zum Umgang mit Quellen und Methoden am Beispiel eines Dissertationsprojektes zum Wiener Fleischhauerhandwerk im 19. Jahrhundert. In: Bürkert, Karin/Keßler, Catharina/Vogel, Anna-Carolina/Wagener-Böck, Nadine (Hg.): Nachwuchsforschung – Forschungsnachwuchs? Ein Lesebuch zur Promotion als Prozess. Göttingen: Schmerse-Verlag 2012, S. 59-71.

Doing kinship with pictures and objects - Die Ausstellung "Familienmacher - Vom Festhalten, Verbinden und Loswerden". In: Jahresbericht 2012 (Mitteilungen des Instituts für Europäische Ethnologie, Uni Wien). Wien 2012

Vorgestellt. In: Jahresbericht 2012. (Mitteilungen des Instituts für Europäische Ethnologie, Uni Wien). Wien 2012

The Culture of Slaughtering and the Transformation of Work in 19th century Vienna. In: Institut d'Histoire Culturelle Européenne Bronisław Geremek/International Society for Cultural History: Histoire Culturelle du travail. Colloque international, 2.-5. Juli 2012. Lunéville 2012, S. 101.

Rezensionen

(in Vorbereitung) Rezension zu: Tier - Mensch - Gesellschaft (Hg.): Den Fährten folgen. Methoden interdisziplinärer Tierforschung. Bielefeld 2016. In: Zeitschrift für Volkskunde 2017.

Hirschfelder, Gunther / Ploeger, Angelika / Rückert-John, Jana / Schönberger, Gesa Hg.): Was der Mensch essen darf. Ökonomischer Zwang, ökologisches Gewissen und globale Konflikte. Wiesbaden: Springer VS 2015. In: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 118, 2015, 1+2, S. 133-137.
   
Kocka, Jürgen: Arbeiten an der Geschichte.
Gesellschaftlicher Wandel im 19. und 20. Jahrhundert. Göttingen:
Vandenhoeck & Ruprecht 2011. In: Kulturen. Volkskunde in Niedersachsen 2, 2012, S.

Warneken, Bernd Jürgen: Die Ethnographie popularer Kulturen.
Eine Einführung. Wien/Köln/Weimar 2006. In: Kulturen 3, 2009, 1, S. 70-73.

Schürmann, Thomas: Landwirtschaft in Kehdingen. Arbeitswelt im 20. Jahrhundert. Stade 2005. In: Volkskunde in Niedersachsen 23, 2006, 2, S. 46-48.

Tagungsberichte

„Forschungswerkstatt Nahrungsregime“. Ein Workshop des Forschungsschwerpunktes „Wirtschaft und Gesellschaft aus historisch-kulturwissenschaftlicher Perspektive“ der Universität Wien und des Instituts Geschichte des ländlichen Raumes, St. Pölten am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien, 15. April 2016. In: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 2017 und Jahresbericht 2016 (Mitteilungen des Instituts für Europäische Ethnologie, Universität Wien). Wien 2016.
Längere Fassung unter:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/index.asp?pn=tagungsberichte&view=pdf&id=6718

Ökonomien tierischer Produktion - Tagungsbericht. In: Jahresbericht 2015. Mitteilungen des Instituts für Europäische Ethnologie, Universität Wien. Wien 2015. S. 67-71.

Museum und Migration – Österreichisches Museum für Volkskunde 18.–20. November 2010. In: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde LXV/114, 2011, 4, S. 88-97.

10. Arbeitstagung der Kommission Frauen- und Geschlechterforschung der DGV zum Thema „Geschlecht und Ökonomie“ (26. – 27.11.2004). In: Volkskunde in Niedersachsen 1, 2005, S. 36-43.

Radiobeiträge

Interviewbeitrag zum Radiokolleg "Schlachten, um zu essen", Ö1, ausgestrahlt am 29.08. bis 01.09.2016. URL: http://oe1.orf.at/programm/446547

Interviewbeitrag zu Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen, Das Tier und wir, Ö1, ausgestrahlt am 09.07.2016.URL: http://oe1.orf.at/programm/442023

Ausstellungen

„Familienmacher. Vom Festhalten, Verbinden und Loswerden“ (im Rahmen der WWTF-Projektes „Doing kinship with pictures and objects“), Österreichisches Museum für Volkskunde, 11.11.2011 bis 25.03.2012

„Hin und weg – Migration im Weserbergland“, Stadtmuseum Hameln, 26.08.2006 bis 12.11.2006 

Tagungsorganisation

Ökonomien tierischer Produktion. Mensch-Nutztier-Beziehungen in industriellen Kontexten, Institut für Europäische Ethnologie, Universität Wien, Hanuschgasse 3, A-1010 Wien
29. bis 30.05.2015.
Plakat, Programm 

Tagungsbeiträge und Vorträge

Diskussion mit Martin Balluch, Verein gegen Tierfabriken: Protest und Kriminalisierung – Der Verein gegen Tierfabriken als gesellschaftspolitischer Akteur, Institutskolloquium „Protest und Reformation“ des Instituts für Europäische Ethnologie, Universität Wien, 16. November 2017.

(gem. mit Karola Lorber und Alexandra Rabensteiner) Tiere töten – Tiere essen. Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Tierschlachtung und Fleischproduktion in Geschichte und Gegenwart, Institutskolloquium „Protest und Reformation“ des Instituts für Europäische Ethnologie, Universität Wien, Österreichisches Museum für Volkskunde, 19. Oktober 2017.

Schuldenmachen und Kreditieren. Finanzielle Praktiken Wiener Fleischer im Wirtschaftsliberalismus der 1860er und 1870er Jahre, Wirtschaften – Kulturwissenschaftliche Perspektiven, 41. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv), Philipps-Universität Marburg, 20. bis 23. September 2017.

Theoretische Angebote und Leerstellen der kulturwissenschaftlich aufgestellten Human-Animal Studies – Überblick, Bilanz, Ausblick, Tiere in kultureller Praxis und ästhetischer Kommunikation, HabilitandInnenforum der ARGE „Kulturelle Dynamiken“, 20. April 2017, Universität Wien.

The architecture of slaughter in 19th and early 20th century Vienna, Société Internationale d´Ethnologie et de Folklore, 13th Congress: Göttingen, 26. bis 30.03.2017.

Versorgung als Fürsorge – ein kulturwissenschaftlicher Beitrag zur Wiener Tierschlachtung und Fleischproduktion im 19. und frühen 20. Jahrhundert, Interdisziplinäre Ringvorlesung des Zentrums für Umweltgeschichte (ZUG) im Wintersemester 2016/17 („Die Natur der Infrastruktur. Schauplätze österreichischer Umweltgeschichte im 20. Jahrhundert“), Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, 15.12.2016.

Die animalischen Bäder des Dr. Sigismund Eckstein. Ein Beitrag zur medizinischen Entzauberung wirtschaftlich genutzter Tiere im Wien des 19. Jahrhunderts, Animal Encounters: Mensch-Tier-Kontakte in Kunst, Literatur, Kultur und Wissenschaft, Internationale Tagung am Department für Germanistik und Komparatistik, Universität Erlangen-Nürnberg, 25. bis 27.11.2016.

Wiener Blut - Ein Beitrag zum Wandel medikalisierten Wissens am Beispiel eines Wiener Schlachthauses in den 1850er Jahren, Mensch-Technik-Interaktion in medikalisierten Alltagen, Institut für Ethik und Geschichte in der Medizin, Georg-August-Universität Göttingen, Netzwerk Gesundheit und Kultur in der volkskundlichen Forschung, 06. bis 07.10.2016.

Der Schlachthof als anthropologische Maschine: Praktiken des Lebens und Sterbens in St. Marx im 19. Jahrhundert, Vortragsreihe Arbeitskreis Mensch-Tier-Beziehung in Wien, Messerli Forschungsinstitut, Veterinärmedizinische Universität Wien, 22.10.2015.

Sinnlichkeit und Entsinnlichung des Tötens: Zur Problematisierung des Schächtens und „Humanisierung“ der Tierschlachtung im 19. Jahrhundert, 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, Zürich, 22. bis 25.07.2015.

„Homo Lanius“ – Praktiken und Politiken des Teilens im Wiener Fleischergewerbe am Fin de Siècle, Institutskolloquium des Instituts für Europäische Ethnologie Wien, Politiken und Praktiken des Teilens, 25.06.2015.

„Der Wiener Schlachthof St. Marx 1851–1914: Transformation einer Arbeitswelt“, Defensio, Institut für Europäische Ethnologie, Universität Wien, 11.05.2015.

"Tierisch gesund, tierisch krank". Versuch eines körper- und medizinhistorischen Zugangs zur Erforschung von Mensch-Tier-Beziehungen im Wiener Fleischergewerbe des 19. Jahrhunderts, 50. Deutscher Historikertag: Gewinner und Verlierer, Georg-August-Universität Göttingen, 23. bis 26. September 2014.

„Männlichkeit“, „Weiblichkeit“, „Animalität“: Zu den Narrativen eines Doing Masculinity im Wiener Fleischerhandwerk um 1900, Geschlecht und Ökonomie – Diskurse, Verhältnisse, historische Entwicklungen, Workshop der Forschungsschwerpunkte ‘Frauen- und Geschlechtergeschichte’ und ‘Wirtschaft und Gesellschaft aus historisch-kulturwissenschaftlicher Perspektive’, Universität Wien, 28. Februar 2014.

"Das Wiener Fleischerhandwerk im 19. Jahrhundert: Transformation einer Arbeitswelt", Zentrum für Umweltgeschichte, ZUG-Minisymposien, IFF-Fakultät der Universität Klagenfurt, Wien, 09.01.2014.

"Ökonomisierung als Disziplinierung – Raumordnungen und Arbeitspraktiken in Wiener Schlachthäusern im 19. Jahrhundert", Infrastrukturen der Versorgung. Ein Workshop zur Geschichte kommunaler Wirtschaftspolitik im 19. und frühen 20. Jahrhundert, Universität zu Köln, 07.12.2013.

„Die Körperlichkeit von Emotionen. Das Wiener Fleischerhandwerk im 19. Jahrhundert“, Emotional turn?! Kulturwissenschaftlich– volkskundliche Zugänge zu Gefühlen/Gefühlswelten, 27. Österreichische Volkskundetagung, Dornbirn, 29.05 bis 01.05.2013.

"Tier-Tötung und Tier-Erfahrung. Der Wiener Schlachthof St. Marx im 19. Jahrhundert", Tiere_Bilder_Ökonomien, Ringvorlesung im Rahmen der Human-Animal Studies, Institut für Kulturwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin, 17.04.2013.

"Die Ausgrenzung der Grausamkeit. Wiener Tierschlachtung im 19. Jahrhundert", Die mentale Seite der Ökonomie, Tagung der Kommission Arbeitskulturen in der DGV und des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, Dresden, 21. bis 23.03.2013.

(gem. mit Elisabeth Timm) "Familie machen – eine Ausstellung: Retrospektive eines museologischen Experiments", Zwischen Objekt, Text,Bild und Performance. Repräsentationspraktiken ethnographischen Wissens, Gesellschaft für Ethnographie e.V., Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin und Lateinamerika-Institut, Freie Universität Berlin, 30.11. bis 01.12.2012.

"Tierschlachtung und Tötungstechniken im 19. Jahrhundert - Der Wiener Schlachthof St. Marx", III. Kongress Kulturwissenschaftliche Technikforschung, Institut für Populäre Kulturen, Universität Zürich, 12. bis 14.10.2012.

"Technisierung der Arbeit und Wandel der Arbeitserfahrung am Beispiel der Wiener Tierschlachtung im 19. Jahrhundert", Geschichte am Mittwoch - Geschichte im Dialog, Institut für Geschichte, Universität Wien, 03.10.2012.

"The Culture of Slaughtering and the Transformation of Work in 19th century Vienna", International Society for Cultural History, Institut d'Histoire Culturelle Bronislaw Geremek, ISCH Conference 2012, Château de Lunéville, 2. bis 5. Juli 2012

Eine tierische Geschichte von unten? Möglichkeiten und Grenzen historischer Forschung in der Europäischen Ethnologie", 7. DoktorandInnen-Tagung der Europäischen Ethnologie/Volkskunde/Kulturanthropologie und Empirischen Kulturwissenschaft, Europäische Ethnologie, Universität Bamberg, 11. bis 13.05.2012.

„Doing Kinship: Partizipative Strategien in einem interdisziplinären Ausstellungsprojekt“, Museumsanalyse im deutschsprachigen Raum. Praxisbeispiele eines Experimentierfeldes für interdisziplinäre Zugänge und Methoden, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien, 20. bis 21.10.2011.

„Menschen, Tiere, Arbeit – Der Wiener Schlachthof St. Marx (1851–1914) – Arbeit, Räume, Körper“, Summer School Wien 2011 „Mediale Anthropologie“ (27.-29.09.2011), Instituts für Europäische Ethnologie, Universität Wien, 28. September 2011.

„Rationalisierung im Wiener Fleischgewerbe“, XXX. Gesprächskreis für Technikgeschichte/Jahrestagung 2011: Rationalisierung in Handwerksberufen, LWL-Freilichtmuseum Hagen, Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik, 02. bis 04.06.2011. 

„Transformation des Wiener Fleischhauerhandwerks im Kontext von Industrialisierung und Urbanisierung: der Fall des Schlachthofes zu St. Marx (1851–1914)“, Workshop für DoktorandInnen im Rahmen des interdisziplinären DissertantInnenseminars „Theorien und Methoden in Dissertationsprojekten der Sozial-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte aller Epochen “, Leitung Univ. Prof. Dr. Franz X. Eder und Univ. Prof. Dr. Reinhard Sieder, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien, 9. April 2011.

„Transformation des Wiener Fleischhauerhandwerks im Kontext von Industrialisierung und Urbanisierung: der Fall des Schlachthofes St. Marx (1851–1914)“, Institutskolloquium, Institut für Europäische Ethnologie, Universität Wien, 12.05.2011 und 6. DoktorandInnen-Tagung der Volkskunde/Europäischen Ethnologie/Kulturanthropologie/Empirischen Kulturwissenschaft, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Universität Göttingen, 18. bis 20.03.2011.

„Von West nach Ost. Auswanderung bundesdeutscher BürgerInnen in die DDR“, im Rahmen der  Veranstaltungsreise „Die Gedanken sind frei... Deutsch-deutsche Migration im Wandel der Zeit“, Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven, 22.11.2009.

„Das Bandonion – Die Arbeiterbewegung und das Klavier des kleinen Mannes“, Circulo Argentino de Baden-Württemberg e.V., Stuttgart, 02.10.2009.

„Göttinger Autonome und ihre Gegner. Zur Konstruktion von Identität und Alterität am Beispiel der Proteste in den 80er Jahren“, Institutskolloquium, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Georg-August-Universität Göttingen, Dezember 2007.

Lehrveranstaltungen

WiSe 2017: Lektürekurs Kulturtheorien: Marxismus und Autonomie

WiSe 2017: VO Einführung in die Europäische Ethnologie

SoSe 2017: VO Einführung in die Europäische Ethnologie

SoSe 2017: UE Historische Methoden

WiSe 2016: PS Einführung in die Europäische Ethnologie

WiSe 2016: MA-VO+UE Kindheit, Familie und Verwandtschaft - Einführung in die (New) Kinship Studies

SoSe 2016: PS Einführung in die Europäische Ethnologie

SoSe 2016: MA-Seminar "Das Tier, dem ich also folge".
Das interdisziplinäre Feld der Human-Animal Studies kulturwissenschaftlich gelesen

WiSe 2015: VO Einführung in die Europäische Ethnologie

WiSe 2015: UE Historische Methoden

WiSe 2014: UE Historische Methoden

WiSe 2014: PS Einführung in die Europäische Ethnologie

SoSe 2014: MA-Seminar "Schwärmen"

WiSe 2013: MA-Seminar "Human-Animal Studies"

WiSe 2012: UE Historische Methoden

SoSe 2012: UE Historische Methoden

WiSe 2011: Lektürekurs Kulturtheorien: „Vom Prozeß der Zivilisation zu den feinen Unterschieden – Die Kulturtheorien Norbert Elias' und Pierre Bourdieus“