Lesung

Einladung zur Lesung von Reinhard Tötschinger am 03.06.2026

Im Rahmen des Masterseminars „Kulturelle Praxen und Bedeutungen im Alltag: Postkoloniale Restitution“ findet am Mittwoch, 03.06.2026 folgende Veranstaltung statt:

Reinhard Tötschinger, Autor, Dokumentarfilmer, Raumplaner und neuerdings auch Masterstudent der Europäischen Ethnologie, liest aus seinem Roman Rochade (2021), der die historisch verwobene und politisch brisante Geschichte von Jan Vermeers Ölgemälde „Die Malkunst“ neu imaginiert.
„Die Malkunst“, einst das Lieblingsgemälde Hitlers und von ihm 1940 erworben, ist seit Ende des Zweiten Weltkrieges in Rückgabeforderungen verwickelt und bis heute im Kunsthistorischen Museum Wien zu sehen.

Wir laden alle Studierenden, Institutsmitglieder und Interessierte herzlich dazu ein, der Veranstaltung am Mittwoch, 03.06. um 14:30 am Institut für Europäische Ethnologie, Hanuschgasse 3, 1010 Wien, Seminarraum 2 beizuwohnen.

Der Roman ROCHADE – Inhalt
Der Restaurator Clemens Hartmann arbeitet am teuersten Gemälde des Museums. Jan Vermeers Bild „Die Malkunst“, das Lieblingsbild Adolf Hitlers, wurde durch ein Attentat schwer beschädigt. Sobald es erfolgreich restauriert ist, soll es das Büro des neuen Bundeskanzlers zieren. Noch dazu bekommt er von einer ausgezeichneten Kopie Wind, die seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen gilt. Und auch Clemens, einst Student der Malerei, wäre entgegen seiner ethischen Haltung durchaus in der Lage, das Bild zu reproduzieren …

Der Autor
Reinhard Tötschinger schreibt Romane, Theaterstücke und Erzählungen. Sein Dokumentarfilm Ort ohne Erinnerung - Kaisersteinbruch, die verschwundene Geschichte feierte 2025 Premiere. Er gab Kunst- und Literaturbücher heraus, illustrierte Kinder- und Jugendbücher, war als Psychotherapeut und systemischer Berater tätig und ist derzeit als Lektor an der TU Wien tätig.


  • ZWISCHEN ZWEI TÜREN – 2017 Eselverlag Verlag Wien/Berlin (Roman)
  • ROCHADE – 2021 im Picus Verlag Wien (Roman)
  • ENTRÉE – 2024 im Picus Verlag Wien (Roman)
  • ORT OHNE ERINNERUNG – KAISERSTEINBRUCH, DIE VERSCHWUNDENE GESCHICHTE – 2024  (Dokumentarfilm)

© Picus Verlag