Fahrradbot:innen sind zu Symbolfiguren der Plattformarbeit geworden: sichtbar im Straßenbild, flexibel im Einsatz – und häufig prekär beschäftigt. Ihre Arbeit steht exemplarisch für eine neue Form digital organisierter Erwerbstätigkeit, bei der Algorithmen Aufträge zuteilen, Leistungen bewerten und menschliche Vorgesetzte weitgehend ersetzen.
Am 22.10.2025 stellte Konstantin Mack in der FAKTory erste Ergebnisse seines Dissertationsprojekts „Ausgeliefert?! Arbeitsalltag und gewerkschaftliche Organisation von Fahrradbot:innen“ vor, in der anschließenden Podiumsdiskussion besprach Cornela Dlabaja mit Konstantin Mack und Robert Walasinski (Riders Collective) folgende Fragen:
Mit welchen Herausforderungen sind die Rider tagtäglich konfrontiert? Wie sehen die arbeits- und sozialrechtlichen Rahmenbedingungen der Plattformarbeit aus?
Welche Möglichkeiten haben die Fahrer:innen, ihre Interessen durchzusetzen? Und wie ist eine gemeinsame Interessenvertretung und gewerkschaftliche Organisation in der fragmentierten Welt der Plattformarbeit überhaupt möglich?
Die Veranstaltung ist unter diesem Link auf Radio ORANGE 94.0 nachzuhören.
Hier finden Sie weitere Informationen zu Konstantin Mack und seinem Dissertationsprojekt.
