Felix Gaillinger, M.A., B.A., B.A.

Felix Gaillinger, M.A., B.A., B.A., studierte Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Italianistik, Pädagogik / Bildungswissenschaften und SLK (Sprache, Literatur und Kultur) an der LMU München und der Università di Bologna. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter / Univ. Ass. "prae doc" am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien. 2022 erschien seine erste Monographie Um den Unterhalt kämpfen! im Utzverlag, in der es um das Zusammenspiel von Macht, Klassismus, Tauschmoral und Transferbeziehung in Unterhaltskonflikten junger Volljähriger geht. Aktuell erarbeitet er sein Promotionsprojekt. Zu seinen Forschungsinteressen zählen Familien- und Biographieforschung, Einsamkeit und Generationalität, Prekarisierungsforschung, (Anti-)Klassismus / transclasse in Theorie und Praxis sowie Rechtsanthropologie.

T: +43-1-4277-44013
E-Mail: felix.gaillinger@univie.ac.at

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Zur Person

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Lebenslauf
Preise und Auszeichnungen
Lehre
Mitgliedschaften und weitere Tätigkeiten

Forschung

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Forschungsinteressen
Vorträge und weitere wissenschaftliche Aktivitäten

Publikationen

 

Monographie

(2022): Um den Unterhalt kämpfen! Junge Volljährige im Rechtsstreit gegen ihre Väter. München: Utzverlag, 136 S.

 

Aufsätze, Rezensionen und weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen

(erscheint 2023): Zwischen Care, Rechtspraxis und Transferbeziehung. Zur ambivalenten Rolle des Jugendamts im Streit um den Volljährigenunterhalt. In: Angeli, Camilla; Bstieler, Michaela; Nimführ, Sarah; Schmidt, Stephanie (Hg.): Institutionen und Verletzbarkeit. Aktuelle Perspektiven auf die Herstellung verwundbarer Körper. Berlin: De Gruyter. (= peer reviewed)

(erscheint 2023): Rezension "Laura Gozzer. Sich und anderen gerecht werden. Ethische Selbstentwürfe ehrenamtlicher Patinnen und Paten. Frankfurt am Main/New York 2022, Campus Verlag, 432 S., ISBN 9783593516295". In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde.

(erscheint 2023): Rezension "Marie Fröhlich/Ronja Schütz/Katharina Wolf (Hg.). Politiken der Reproduktion. Umkämpfte Forschungsperspektiven und Praxisfelder. Bielefeld 2022, transcript (Reihe Gender Studies), 318 S., ISBN 9783837652727". In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde.

(erscheint 2022): Der Erfolg, ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Kritische Anmerkungen zu einer schiefen Metaphorik. In: kontingent kollektiv (Hg.): Titel folgt. München: Icon Verlag Hubert Kretschmer.

(erscheint 2022): Bericht zur Konferenz "Mission Competition - Transdisziplinäre Perspektiven auf Wettbewerbsgesellschaften. Abschluss des FWF-geförderten Zukunftskollegs SPACE - Spatial Competition and Economic Policies (Wien), 28. bis 29. September 2022". In: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde.

(erscheint 2022): Buchbesprechung "Bettina Grimmer. Folgsamkeit herstellen. Eine Ethnographie der Arbeitsvermittlung im Jobcenter. Bielefeld: Transcript 2018, 282 S. ISBN 978-3-8376-4610-8". In: Zeitschrift für Empirische Kulturwissenschaft 118.

(erscheint 2022): Ist Klassimuskritik trainier- oder lernbar? Reflexionen zum Versuch einer politischen Vermittlung sozialer Verhältnisse. In: Pohlkamp, Ines; Nagel, Björn; Carstens, Lea (Hg.): Klassismus und Politische Bildung. Perspektiven auf Anerkennung und Umverteilung! Reihe nonformale politische Bildung. Frankfurt: Wochenschau-Verlag.

(2021): Es geht um solidarisches Umverteilen! Beispiele antiklassistischer Praxis. In: Kuckuck. Notizen zur Alltagskultur 2/2021, S. 34-38; mit Lena Hennes; Maja Bogojevic.

(2021): Ungeniert und privilegiert?! Das Dilemma einer Debatte um ‚Klassismus nach oben‘. In: Forum Wissenschaft BdWi 4/2021 (Sonderheft: (Anti-)Klassismus. Beiträge zur Debatte), S. 35-39.

(2021): Buchbesprechung „Irene Götz (Hrsg.). Kein Ruhestand. Wie Frauen mit Altersarmut umgehen. München: Kunstmann 2019“. In: Zeitschrift für Volkskunde 117, S. 266-268.

(2021): Männlichkeit. In: FEMINISTISCH VERÄNDERN: Räume, Kämpfe und Debatten in München. Abrufbar unter: www.feministisch-veraendern.de/themen-und-konzepte/maennlichkeit/.

(2021): Beziehungs-Weise Jungen*arbeit?! Von den Leitlinien in die Praxis. In: FEMINISTISCH VERÄNDERN: Räume, Kämpfe und Debatten in München. Abrufbar unter: www.feministisch-veraendern.de/beziehungsweise-jungenarbeit/.

(2020): Tagungsbericht „Helfen. Unterstützen. Solidarisieren. Ethnographien des Karitativen.“ am Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. In: Zeitschrift für Volkskunde 116, S. 267-269; mit Anna Klaß.